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	<title>Landwirtschafts-Blog<title></title>
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	<description>Das Infoportal über Landwirtschaft</description>
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		<title>Das Blockheizkraftwerk &#8211; die Alternative bei schwankenden Energiemärkten</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 04:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landwirt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem eigenen Blockheizkraftwerk können die schwankenden Energiemärkte umgangen werden. Dies rechnet sich von bis zu 90 % durch die Energieausnutzung beim Blockheizkraftwerk gegenüber von ca. 36 % bei den Kohle- und Gaskraftwerken. Desweiteren entfallen die Gebühren, die von dem Netzanbieter für den Stromtransport veranschlagt werden. Ein wesentlicher Vorteil vor allem für Eigenheimbesitzer sind aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sard-m2002.ch/wp-content/uploads/2012/04/blockheizkraftwerk-anlagen-industrie-farm-bioenergie-300x200.jpg" alt="Blockheizkraftwerke werden zunehmend angewandt" title="Zeichnung einer Biogasanlage aus der Luftperspektive" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-83" /><strong>Mit dem eigenen Blockheizkraftwerk können die schwankenden Energiemärkte umgangen werden. Dies rechnet sich von bis zu 90 % durch die Energieausnutzung beim Blockheizkraftwerk gegenüber von ca. 36 % bei den Kohle- und Gaskraftwerken. Desweiteren entfallen die Gebühren, die von dem Netzanbieter für den Stromtransport veranschlagt werden. Ein wesentlicher Vorteil vor allem für Eigenheimbesitzer sind aber auch die handlichen Baumaße, die einen Transport der Anlage problemlos ermöglichen.</strong></p>
<h3>Schnell-Informationen zum Blockheizkraftwerk:</h3>
<ul>
<li>Modular aufgebaute Anlage für die Gewinnung von Wärme und elektriker Energie</li>
<li>Funktion nach Kraft-Wärme-Kopplung</li>
<li>Verwendung von Verbrennungsmotoren oder Gasturbinen</li>
<li>Abwärme der Stromerzeugung wird direkt am Ort der Entstehung genutzt</li>
<li>Blockheizkraftwerke können bis zu 40 % Primärenergie einsparen</li>
</ul>
<p>Möchten Sie das Mini-Blockheizkraftwerk für Ihr Ein- oder Zweifamilienhaus nutzen, dann können Sie dieses problemlos in den Heizungskeller einbauen. Von da aus liefert es dann nicht nur Strom für Ihren Haushalt, sondern auch Wärme. Aufgrund des Kraft-Wärme-Kopplungs-Prinzips kann die Wärme, die durch die Erzeugung von Strom entsteht gleichzeitig zur Wärmgewinnung genutzt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit den nicht benötigten Strom entweder in das hauseigene Netz einzuspeisen oder dem öffentlichen Stromnetz zuzuführen denn die Netzbetreiber sind verpflichtet, auch Strom aus einem BHKW abzunehmen.</p>
<p>Die Funktionsweise des Mini-Blockheizkraftwerkes beruht auf dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, bei der ein Verbrennungsmotor einen Generator antreibt, der wiederum den Strom erzeugt, der benötigt wird. Während der Stromproduktion entsteht Wärme, die dann über einen sogenannten Wärmetauscher nutzbar gemacht wird und so können Sie letztendlich <a href="http://www.bmp-greengas.de/produkteloesungen/lieferung-biomethan/" target="_blank">über ein BHKW Energie erzeugen</a> und dieses gleichzeitig für den Warmwasserverbrauch verwenden.</p>
<h2>Die Brennstoffe und die Wirtschaftlichkeit</h2>
<p><img src="http://www.sard-m2002.ch/wp-content/uploads/2012/04/Biomasse_Pellets-300x199.jpg" alt="Holzpellets werden als Biomasse verwendet" title="Stromproduktion ueber Heizkraftwerke" width="300" height="199" class="alignright size-medium wp-image-84" />Für Ihr Mini-Blockheizkraftwerk können Sie fossile Brennstoffe ebenso nutzen wie regenerative Energieträger. Außer Gas und Heizöl können jedoch auch Rapsöl, Biodiesel und selbst Holzpellets verwenden werden. Palmöl wiederum ist in Bezug auf den ökologischen Aspekt nicht empfehlenswert denn für den Anbau von Palmölplantagen wird kontinuierlich der Regenwald gerodet.</p>
<p>Tragen auch Sie sich mit dem Gedanken ein Mini-Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeversorgung zu verwenden dann ist nicht die sehr hohe Leistung in erster Linie entscheiden, sondern vielmehr der gleichmäßig genutzte Wärmebedarf das ganze Jahr über. Aus diesem Grund sollte die Leistung des BHKW auf Ihren ganz individuellen Bedarf abgestimmt sein.</p>
<p>Die Errichtung eines Mini-Blockheizkraftwerkes wird <a href="http://www.bafa.de/bafa/de/" target="_blank">von der BAFA</a> seit September 2008 mit zum Teil mehr als 10.000 Euro bezuschusst. Allerdings sind dafür bestimmte Vorgaben notwendig wie zum Beispiel ein integrierter Stromzähler sowie ein definierter Leistungsbereich. Die staatliche Förderung beinhaltet aber auch die Erstattung der Mineralölsteuer für den von Ihnen verwendeten Brennstoff sowie Steuererleichterungen.</p>
<h2>Die Anschaffung eines Mini-Blockheizkraftwerkes ist durchaus eine Überlegung wert</h2>
<p>Die Anschaffung eines Mini-Blockheizkraftwerkes rechnet sich insbesondere längerfristig, denn in der Regel sind die Instandhaltungs- und Wartungskosten gering. Darüber hinaus refinanziert sich die Anlage durch die Erlöse, die Sie aus der Einspeisung des Stromes erhalten. Rechnen Sie die Kosten zusammen und vergleichen diese dann mit den konventionellen Systemen können Sie die Wirtschaftlichkeit schnell abschätzen.</p>
<p>Ulrich Müller und visdia zeichnen sich für das Fotomaterial verantwortlich (Fotolia)</p>
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		<title>Ökologischer Ackerbau</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 11:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landwirt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Jegliche Landwirtschaft in Deutschland sollte &#8220;bio&#8221; werden &#8211; dieser Plan von Ex-Landwirtschaftsministerin Renate Künast war leider zu hoch gegriffen. Dennoch ist heute in immer mehr Geschäften &#8211; darunter auch in vielen Supermärkten und sogar Discountern &#8211; eine Häufung von Produkten mit &#8220;Bio&#8221;- oder &#8220;Öko-Siegel&#8221; zu beobachten. Das hehre Ziel: Die gesunde Ernährung soll einfacher und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jegliche Landwirtschaft in Deutschland sollte &#8220;bio&#8221; werden &#8211; dieser Plan von Ex-Landwirtschaftsministerin Renate Künast war leider zu hoch gegriffen. Dennoch ist heute in immer mehr Geschäften &#8211; darunter auch in vielen Supermärkten und sogar Discountern &#8211; eine Häufung von Produkten mit &#8220;Bio&#8221;- oder &#8220;Öko-Siegel&#8221; zu beobachten. Das hehre Ziel: Die gesunde Ernährung soll einfacher und preiswerter werden.</strong><span id="more-38"></span><br />
Gesunde Ernährung im Alltag ist heutzutage gar nicht mehr so schwer: Die uralten Ackerbau-Techniken sind so optimiert worden, dass der Ertrag enorm ist &#8211; selbst in Jahren mit vergleichsweise schwachen Ernten. Als die Menschen den Ackerbau für sich entdeckten, da sie dadurch in der Lage waren, an einem Ort sich anzusiedeln, kamen sie sehr schnell auf die Idee tierischen Dünger zu verwenden, um den Ertrag zu steigern. So ist es bis heute geblieben, nur eben etwas moderner.</p>
<h2>Ökologischer Ackerbau im Kommen</h2>
<p><a href="http://www.delikatessenshop-ruth.de/">Gesunde Ernährung</a> ist für immer mehr Menschen sehr wichtig &#8211; vor allem junge Familien legen zunehmend Wert darauf. Der ökologische Ackerbau macht es möglich, dass mit minimaler Belastung der Umwelt ein maximales Ergebnis erzielt werden kann. Das Thema Gesundheit wird immer wieder gern aufgegriffen, aber sich über die Inhaltsstoffe verschiedener Produkte aufzuregen, bringt rein gar nichts. Voir allem dann, wenn man nicht weiß, wie bestimmte Produkte überhaupt hergestellt beziehungsweise angebaut werden.</p>
<h2>Einfach nur gesund</h2>
<p>Jahrzehntelang gibg der Deutsche in den Supermarkt und kaufte einfach das, was am günstigsten war. Die Art Herstellungsart war eher uninteressant. Kulturpessimisten sagen sogar, dass es fast erschreckend ist, wie schnell sich der Mensch von seiner eigenen Herkunft entfernt hat. Doch Lebensmittelskandale &#8211; man erinnere sich nur an Gammelfleisch oder giftige Düngerreste auf dem Gemüse &#8211; haben ein Umdenken bewirkt. Das Grundnahrungsmittel Brot ist vom Ursprung her nur durch Ackerbau herzustellen. Wenn dieser dann auch noch ökologisch ist und die Herstellung des Brotes dementsprechend vollzogen wird, kann es auch sein, dass das Brot ein wenig teurer ist, als die komfortabel abgepackten Schnitten. Doch immer mehr Bürgern ist es die gesunde Ernährung wert, ein paar Euro mehr ausgzueben.</p>
<h2>Gesundheits-Infos im Internet</h2>
<p>Die Autoren vieler verschiedener Seiten im Internet haben sich mit der gesunden Ernährung bzw. weiteren <a href="http://www.maxisana.de/">Gesundheitsprodukten</a> beschäftigt und alles zusammengetragen, was zu einer gesunden Ernährung zählt. Natürlich gibt es immer unterschiedliche Meinungen, aber der gesundheitsbewusste moderne Mensch sollte auch auf seine innere Stimme hören &#8211; gerade dann, wenn es um Ernährungsfragen geht.</p>
<p>Bild: Thaut Images &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Vielfalt der landwirtschaftlichen Berufe</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 12:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landwirt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt mehr landwirtschaftliche Berufe als man gemeinhin so denkt. Da ist natürlich zunächst der Bauer oder auch Landwirt, dies ist wohl der bekannteste landwirtschaftliche Beruf. Das Wort Bauer stammt vom mittelhochdeutschen Wort „gebure“, das so viel wie Mitbewohner, Nachbar oder Dorfgenosse bedeutet. Den Beruf des Landwirts kann man als Lehrberuf innerhalb eines dualen Systems [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt mehr landwirtschaftliche Berufe als man gemeinhin so denkt. Da ist natürlich zunächst der Bauer oder auch Landwirt, dies ist wohl der bekannteste landwirtschaftliche Beruf. Das Wort Bauer stammt vom mittelhochdeutschen Wort „gebure“, das so viel wie Mitbewohner, Nachbar oder Dorfgenosse bedeutet. Den Beruf des Landwirts kann man als Lehrberuf innerhalb eines dualen Systems erlernen mit der Möglichkeit, abschließend eine Meisterausbildung oder ein Studium an der Universität oder der Fachhochschule zu absolvieren. Unter einem Vollerwerbslandwirt versteht man einen Bauern, der Landwirtschaft als Hauptberuf betreibt und damit 90 Prozent seines Einkommens erzielt. Darüber hinaus gibt es auch Zuerwerbslandwirte, die noch einen weiteren Beruf ausüben, aber mindestens die Hälfte ihrer Einkünfte aus der Landwirtschaft beziehen. Als Nebenerwerbslandwirt liegt der Anteil des landwirtschaftlichen Einkommens unter 50 Prozent. </strong><span id="more-31"></span></p>
<h2>Bauer ist nicht gleich Bauer</h2>
<p>Landwirtschaftliche Berufe umschreiben verschiedene Tätigkeiten im landwirtschaftlichen Bereich. Auch beim Landwirt unterscheidet man zwischen dem, der Landbau und demjenigen, der Viehzucht betreibt. Jemand der ökologische Landwirtschaft betreibt, wird häufig als Biobauer bezeichnet. Zu den Hauptaufgaben eines Landwirts gehört die Erzeugung von Agrarprodukten, wie beispielsweise Nahrungsmitteln aus pflanzlicher oder tierischer Herkunft. Darüber hinaus aber auch die Erzeugnisse aus nachwachsenden Rohstoffen. Zu diesen gehört auch der Anbau von Raps oder der Betrieb von Biogasanlagen. Neben den anfallenden Arbeiten auf dem Betrieb ist auch die Führung und das Management ein wichtiger Bestandteil. Zu der Natur- und Landschaftspflege kommt noch die Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft sowie in vielen Fällen auch das Angebot von Dienstleistungen, wie beispielsweise im Fremdenverkehr. Voraussetzung dafür, um landwirtschaftliche Berufe zu erlernen, ist das Interesse an Natur und Umwelt und auch am Umgang mit Tieren. Ein gewisses handwerkliches Geschick und auch ein kaufmännisches Verständnis sind hilfreich.</p>
<h2>Weitere landwirtschaftliche Berufe</h2>
<p>Doch es gibt nicht nur Landwirte, es gibt noch viele weitere landwirtschaftliche Berufe, zu denen beispielsweise auch der Forstwirt oder der Fischwirt gehören. Als Forstwirt bezeichnet man einen Waldarbeiter, der sämtliche Tätigkeiten im Forstbetrieb vornimmt von der Anpflanzung neuer Waldbestände bis hin zur Holzernte. Der Fischwirt züchtet oder fängt Fische, Krebstiere oder Muscheln und kann diese Berufsbezeichnung führen nach einer dreijährigen Ausbildung. Ein beliebter Beruf in der Landwirtschaft ist der des Pferdewirtes. Bei diesem Ausbildungsberuf beschäftigt man sich mit den Inhalten der Pferdehaltung, -zucht und dem Reiten. Seit 2010 gibt es eine neue Verordnung zum Beruf des Pferdewirts, die nun auch neben der klassischen Reitausbildung das Pferderennen und spezielle Reitweisen beinhält. Zu den landwirtschaftlichen Berufen gehört auch der Winzer, der die Pflege und Kultivierung der Weinrebe sowie die Weinlese beinhaltet. Viele Winzer sind selbstständig und betreiben Familienbetriebe. Was viele Menschen nicht vermuten: Auch Florist oder Gärtner sind landwirtschaftliche Berufe. Zu diesen zählen darüber hinaus auch noch der Revierjäger, der Tierpfleger oder der Tierwirt. Darüber hinaus ist noch der Ausbildungsberuf der Fachkraft für Agrarservice zu nennen. Hierbei ist die Bewirtschaftung von Ackerland zu nennen. Sie müssen den Boden und die Pflanzkulturen bearbeiten und das Saat- und Pflanzgut prüfen und weitere Maßnahmen zur Landschaftspflege durchführen. Eine der Hauptaufgaben ist die Bedienung landwirtschaftlicher Maschinen. Es gibt somit viele landwirtschaftliche Berufe, die eine Vielzahl von Tätigkeiten und Ausbildungen möglich machen.</p>
<p>Bild stammt von: Terence Mendoza &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Weinanbau &#8211; Von der Rebe zum Wein</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 12:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landwirt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Weinanbau hat seinen Ursprung wahrscheinlich in Vorderasien, auch in Ägypten ist der Weinanbau schon seit 3.500 vor Christus bekannt, wie aus Wandmalereien in Gräbern und Tempeln bekannt ist. Auch die Phönizier, Assyrer und Semiten sowie die Babylonier kannten schon den Wein. Bei den Juden pflanzte der Genesis zufolge Noah den ersten Weinberg an und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Weinanbau hat seinen Ursprung wahrscheinlich in Vorderasien, auch in Ägypten ist der Weinanbau schon seit 3.500 vor Christus bekannt, wie aus Wandmalereien in Gräbern und Tempeln bekannt ist. Auch die Phönizier, Assyrer und Semiten sowie die Babylonier kannten schon den Wein. Bei den Juden pflanzte der Genesis zufolge Noah den ersten Weinberg an und die Bibel erwähnt Palästina als hervorragendes Weinland. In Vorderasien gibt es in Fels erhaltene alte Weinkelter. </strong><span id="more-28"></span></p>
<h2>Der Siegeszug des Weinanbaus</h2>
<p>Auch im antiken Griechenland kannte man den Weinanbau. Auch Homer berichtet oft vom Wein, so wurden die Belagerer von Troja mit Wein aus Thrakien beliefert und Odysseus bekommt Weinstöcke von seinem Vater zur Pflege, wird während seiner Irrfahrt mit Wein bewirtet und macht mit seiner Hilfe den Zyklopen betrunken. In der frühgriechischen Gesetzgebung wurde Weinbergfrevel gleich geahndet wie Mord oder Tempelraub. Es waren wohl auch die Griechen, die den Weinanbau nach Italien brachten. Doch angeblich hat diese Kultur schnell dazu beigetragen, dass die italienischen Wälder vernichtet wurden, um Weinbergen Platz zu machen. Schon im 5. Jahrhundert führt Sophokles Italien als ein Lieblingsland des Bacchus auf. Der Kult um diesen Fruchtbarkeitsgott wurde wohl auch von den Griechen eingeführt, die ihn aus Kleinasien übernommen hatten. Seine Hochzeit hatte der römische Weinbau gegen Ende der römischen Republik und in der Kaiserzeit. Hier wurden viele Sorten und Erziehungsmethoden beschrieben und auch Herodot widmet sich diesem Thema ausführlich und nennt verschiedene Anbaumethoden in Südfrankreich sowie Spanien, Kleinasien und Afrika. Bereits in dieser frühen Zeit war der Weinbau einträglicher als andere Formen der Bodenbewirtschaftung, so dass man auf der Apenninenhalbinsel Getreide sogar einführen musste. Dies wiederum wurde durch den Weinexport kompensiert. Das hatte eine Monopolisierung zur Folge, denn eroberten Völkern wurde Weinanbau verboten.</p>
<h2>Im Wein liegt die Wahrheit</h2>
<p>Damals gab es noch keine Holzfässer, diese wurden erst von den Galliern übernommen und der Wein wurde in Schläuchen aus Ziegenfell oder tönernen Gefäßen aufbewahrt. Getrunken wurde der Wein meist mit Wasser verdünnt. In Deutschland begann der Weinanbau auf der linken Seite des Rheins auch durch die Römer initiiert. Das belegen zahlreiche Funde aus dieser Zeit. Die Dichtung „Mosella“ belegt den Weinbau an der Mosel. Nach der Völkerwanderung brachten die Karolinger den Weinanbau auch in andere Regionen. Unter Karl dem Großen kam er in den Rheingau. Und auch zu dieser Zeit galt Rebfrevel als schlimmes Vergehen, das dem Mord gleichgestellt wurde. Mit Hilfe der Kirche und der Fürsten verbreitete sich der Weinanbau in Mitteldeutschland im 9. Jahrhundert und im heutigen Thüringen wurde zu dieser Zeit das Saaletal bepflanzt. Die größte Ausdehnung in Deutschland erreichte der Weinanbau zum Ende des 16. Jahrhunderts. Nun gab es höhere Qualitätsansprüche und durch die Ausdehnung des Handels konnten die alten Wein- und Kellerbaumethoden mit den Anforderungen nicht mehr Schritt halten. Durch den 30jährigen Krieg kam der Weinanbau in vielen weniger geeigneten Gebieten schließlich ganz zum Erliegen und konnte sich später nur in den eigentlichen Weinbauregionen wieder richtig erholen. In heutiger Zeit werden in Deutschland insgesamt noch etwa 100.000 Hektar Reben angebaut, der größte Teil davon in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und Bayern.<br />
Bild stammt von: axeldrosta &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Tierproduktion</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 12:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tierproduktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Tierproduktion versteht man die Viehhaltung. Hier werden landwirtschaftliche Nutztiere gehalten, um Nahrungsmittel und Rohstoffe zu liefern. Unter Tierproduktion versteht man also ein Teilgebiet der Tierhaltung. Man unterscheidet die intensive und die extensive Tierhaltung. Bei der intensiven Tierhaltung werden geringere Flächen benötigt und andere Produktionsfaktoren stärker genutzt. Nahrungsmittel-Lieferant Tier Bei der Tierproduktion werden verschiedene Verfahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter Tierproduktion versteht man die Viehhaltung. Hier werden landwirtschaftliche Nutztiere gehalten, um Nahrungsmittel und Rohstoffe zu liefern. Unter Tierproduktion versteht man also ein Teilgebiet der Tierhaltung. Man unterscheidet die intensive und die extensive Tierhaltung. Bei der intensiven Tierhaltung werden geringere Flächen benötigt und andere Produktionsfaktoren stärker genutzt.</strong><span id="more-25"></span></p>
<h2>Nahrungsmittel-Lieferant Tier</h2>
<p>Bei der Tierproduktion werden verschiedene Verfahren unterschieden. Neben der Rindfleischproduktion gibt es noch die Schweine-, Geflügel- und Schafproduktion sowie die Milchproduktion. Im Jahre 2007 war China der größte Fleischproduzent der Welt und sorgte für mehr als ein Viertel der gesamten Fleischproduktion gefolgt von den USA und Brasilien. Deutschland liegt hier auf dem vierten Platz, gefolgt von Indien, Russland und Frankreich. Weitere bedeutende Fleischproduktionsländer sind Spanien, Mexiko und Argentinien. Seit Beginn der 1960er Jahre ist die Fleischproduktion weltweit um fast 400 Prozent angestiegen. Die wichtigsten Produzenten von Milch sind Indien und die USA, bei den Eiern ist China mit Abstand vorn. Auch Leder und Wolle werden bei der Tierproduktion gewonnen. Kritische Stimmen verurteilen den großen Bedarf an pflanzlichen Rohstoffen, der für die Erzeugung von Tierprodukten benötigt wird. Durch eine Umstellung der menschlichen Ernährung könne die weltweite Versorgung mit Nahrungsmitteln verbessert werden. Doch es gibt auch Gegenstimmen und andere Wissenschaftler wiederum behaupten, eine Reduktion der Tierproduktion, die regional begrenzt sei, bringe nicht zwingend auch eine Verbesserung der globalen Ernährungssituation mit sich.</p>
<h2>Problematische Produktionsmethoden</h2>
<p>Die Tierproduktion bringt einen recht hohen Wasserverbrauch mit sich. Und auch die Biodiversität, also die biologische Vielfalt, wird beeinträchtigt. So kommt es zu einer Reduzierung der Wälder, eine Desertifizierung wird begünstigt und invasiven Pflanzenarten der Weg geebnet. Zudem kommt es zu einer signifikanten Verschmutzung des Lebensraums. Auch die Toxizität spielt eine zunehmende Rolle, da beispielsweise über die Gülle immer mehr Gifte und die Böden gelangen. Darüber hinaus ist die Tierproduktion ein wesentlicher Faktor für die globale Erwärmung, da sie im Gegensatz zur Pflanzenproduktion wesentlich mehr Treibhausgase emittiert. Als ebenfalls problematisch erweisen sich die nicht absehbaren Nebeneffekte, die die intensive Tierproduktion mit sich bringt. Abgesehen von den Tierschutz-Aspekten, die angesichts der Massentierhaltung und industrieller Schlachtmethoden immer wieder genannt werden, begünstigt die Tierproduktion auch die Entstehung gefährlicher Krankheiten. So ist die Infektionswelle mit dem gefährlichen Zoonose-Keim EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli-Bakterien) Experten zufolge auf die industrielle Haltung von Nutztieren zurückzuführen. Die Krankheitserreger können unter anderem lebensgefährliche, wässrig-blutige Durchfälle auslösen und werden insbesondere durch Rinder übertragen. Diese können zwar selbst nicht erkranken, wohl aber die Bakterien in sich tragen. Die Bakterien werden über den Kot der Tiere ausgeschieden und gelangen über die Düngung mit Gülle auf die Gemüsefelder. Zwar wird in Deutschland das Ausbringen tierischer Hinterlassenschaften auf Felder durch eine Düngemittelverordnung geregelt, die besagt, dass diese nicht auf Lebensmittel gelangen darf, die für den menschlichen Verzehr produziert werden, doch in der Vergangenheit kam es bereits häufiger zu Verstößen. Deshalb gibt es auch in der Tierproduktion die Bestrebung, nach Alternativen zu suchen. Eine davon ist die artgerechte Tierhaltung, die auf die ursprünglichen Verhaltensweisen und Lebensraumbedingungen der domestizierten Tiere Rücksicht nimmt und somit einen Kompromiss zwischen den Bedürfnissen der Tiere und den Anforderungen des Menschen darstellt.</p>
<p>Foto-Urheber: openlens &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Eine kurze Geschichte des Ackerbaus</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 12:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landwirt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ackerbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit landwirtschaftlichem Ackerbau ist die Produktion von Kulturpflanzen gemeint, die zur Gewinnung von Pflanzenträgern auf dafür bearbeiteten Äckern stattfindet. Um Ackerbau betreiben zu können, benötigt man verschiedene Geräte. Bereits vor vielen tausend Jahren begann die Geschichte der Landwirtschaft und des Ackerbaus als die Menschen von Jägern und Sammlern zu Ackerbauern und Viehzüchtern wurden. Geschichtliche Ursprünge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit landwirtschaftlichem Ackerbau ist die Produktion von Kulturpflanzen gemeint, die zur Gewinnung von Pflanzenträgern auf dafür bearbeiteten Äckern stattfindet. Um Ackerbau betreiben zu können, benötigt man verschiedene Geräte. Bereits vor vielen tausend Jahren begann die Geschichte der Landwirtschaft und des Ackerbaus als die Menschen von Jägern und Sammlern zu Ackerbauern und Viehzüchtern wurden. </strong><span id="more-22"></span></p>
<h2>Geschichtliche Ursprünge des Ackerbaus</h2>
<p>Bereits um 5.500 vor Christus kam der Ackerbau vom Balkan an der Donau entlang nach Mitteleuropa. Maßgeblich daran beteiligt war die Kultur der Bandkeramik, die nach den charakteristischen Verzierungen der keramischen Gefäße benannt wurde. Im 6. Jahrtausend vor Christus breitete sich der Pflugbau aus und später kam die Nutzungswechselwirtschaft hinzu. Um die Böden zu düngen und die Fruchtbarkeit zu steigern, begannen die Menschen, tierischen Dung zu benutzen. Durch archäologische Funde weiß man, dass die Kelten bereits Dinkel, Emmer, Einkorn, Mohn, Ziegenweizen und Gerste anbauten. Aber auch Rispenhirse und Ackerbohnen waren ihnen bekannt sowie Linsen und Lein zur Gewinnung von Ölen und Fasern. Im Mittelmeerraum wurde in der Antike neben Weizen auch Ölbäume und Wein angebaut, durch die Römer gelangte der Anbau von Obst und Gemüse nach Mitteleuropa und die Araber brachten den Anbau von Baumwolle und Zuckerrohr nach Spanien. Des Weiteren hatten sie ihre Bewässerungstechniken im Gepäck. Im 8. Jahrhundert gab es weitere Neuerungen beim Ackerbau. Zunächst setzte sich die Dreifelderwirtschaft mit Winter- und Sommergetreide durch und auch die Brache, die eine einjährige Ruhe der Böden mit sich bringt, wurde praktiziert. Doch es gab auch noch andere Formen der Fruchtfolge, die regional unterschiedlich waren.</p>
<h2>Ackerbau vor Viehzucht</h2>
<p>In der frühen Neuzeit stammte der größte Teil der Einkünfte aus der Landwirtschaft aus dem Ackerbau und nicht aus der Viehzucht. Ein Grund dafür war der ständig steigende Getreidepreis und die Probleme, die Tiere im Winter ausreichend mit Futter versorgen zu können. So nahm seit dem 16. Jahrhundert die Intensivierung der Landwirtschaft zu und die Dreifelderwirtschaft wurde schließlich im 18. Jahrhundert verdrängt, um mehr Ertrag zu erlangen. Verbesserte landwirtschaftliche Techniken und eine gezielte Auswahl von Saatgut trugen zur Steigerung der Erträge bei und mehr und mehr Ödland wurde kultiviert und neue Feldfrüchte, wie Klee, Rüben, Raps und auch Kartoffeln konnten ihren Siegeszug auf den Äckern antreten. Auch die folgenden zwei Jahrhunderte waren stark durch Technisierung und Spezialisierung gekennzeichnet. Revolutionär war die Einführung des synthetischen Düngers, der preiswert hergestellt werden konnte. Im 20. Jahrhundert schritt die Mechanisierung weiter fort und brachte auch beim Ackerbau große Veränderungen mit sich. So werden Agrarprodukte heutzutage nicht mehr regional, sondern weltweit gehandelt und somit sind sie veränderten Bedingungen unterworfen. Die in Deutschland angebauten Getreidesorten müssen vom Bundessortenamt zugelassen werden. Im Jahre 2009 waren beispielsweise 111 Sorten Winterweichweizen zugelassen und 47 Sorten Sommergerste sowie zahlreiche weitere Getreidearten und die jeweiligen Sorten. Eine zunehmende Bedeutung nimmt inzwischen die industrielle Nutzung von Getreide, die zur Herstellung von Biokraftstoffen benötigt wird. Die größten Getreideproduzenten weltweit sind China und die Vereinigten Staaten, Deutschland nimmt hier immerhin den achten Platz ein. Beim Ackerbau herrscht die konventionelle Landwirtschaft vor, doch immer mehr Landwirte spezialisieren sich inzwischen auch auf ökologische Landwirtschaft, da die Nachfrage nach diesen Produkten stetig steigt.</p>
<p>pic.: Sly &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Der Getreideanbau – Siegeszug eines Grundnahrungsmittels</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 12:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landwirt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Getreideanbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Anbau und die Nutzung von Getreide sind in ihrer historischen Entwicklung eng mit der Kulturgeschichte des Menschen verbunden. Schon die Ägypter kannten ausgefeilte Methoden zum Getreideanbau und zur Herstellung von Brot. Sie entwickelten diese Methoden immer weiter und verbreiteten sie in aller Welt, indem sie das Wissen an andere Völker weitergaben. In den Grabkammern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Anbau und die Nutzung von Getreide sind in ihrer historischen Entwicklung eng mit der Kulturgeschichte des Menschen verbunden. Schon die Ägypter kannten ausgefeilte Methoden zum Getreideanbau und zur Herstellung von Brot. Sie entwickelten diese Methoden immer weiter und verbreiteten sie in aller Welt, indem sie das Wissen an andere Völker weitergaben. In den Grabkammern der Pyramiden und in den ägyptischen Gräbern aus dem 5. und 6. Jahrtausend vor Christus wurden bei archäologischen Ausgrabungen Gerste und Emmer gefunden. Emmer ist eine primitive Kulturform des Weizens. </strong><span id="more-18"></span></p>
<h2>Ursprünge des Getreideanbaus</h2>
<p>In Europa lässt sich der Beginn des Ackerbaus mit Hilfe vieler Funde auf die jüngste Steinzeit (3.000 bis 2.500 vor Christus) datieren. In dieser Zeit wurden zumeist Dinkel, Einkorn, Gerste und Hirse angebaut. Auch zur Zeit der Entstehung und dem Verfall des Römischen Reiches spielten das Getreide und der Getreideanbau eine sehr große Rolle. Schließlich bestand die Ernährung der römischen Legionen im Wesentlichen aus Getreide und zwar in Form von Brot und Brei. Jedem römischen Soldaten stand Tagesration zu, die damals etwa ein Kilogramm betrug. Irgendwann wurde der Getreideanbau im Römischen Reich zurückgedrängt. Denn an Stelle der Bauerngüter trat nun die so genannte Latifundienwirtschaft mit Viehzucht. Nun wurde das lebensnotwendige Getreide eben aus Sizilien, Spanien und Nordafrika importiert. Doch diese Abhängigkeit würde sich später rächen: Mit dem Verlust dieser Provinzen blieben nämlich dann auch die wichtigen Getreidelieferungen aus und dadurch wurde der Niedergang des Römischen Reiches maßgeblich beschleunigt. Denn nun konnten die Truppen nicht mehr ausreichend versorgt werden und der Machteinfluss der Römer schwand zusehends.</p>
<h2>Weizen auf dem Vormarsch</h2>
<p>In der Bronzezeit, also zwischen 1.800 und 1.000 vor Christus betrat eine neue Getreideart die Szene: Der Roggen. Dieser trat daraufhin einen regelrechten Siegeszug an. Dies ist wohl seiner Anspruchslosigkeit an den Boden geschuldet, aber auch seiner Fähigkeit, den Winter sehr gut zu überstehen. Interessanterweise war der Roggen dabei zunächst ein Unkraut des Weizens. Doch in klimatisch schlechten Lagen verdrängte der Roggen den Weizen schließlich und konnte sich so in Europa in vielen Regionen großflächig verbreiten. Im Mittelalter schließlich wurde der Roggen viel häufiger angebaut als der Weizen. Doch in der Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zu einer Wende. Denn nun entwickelten sich Düngemittel im Pflanzen- und auch im Getreideanbau und so konnten sich die Ernteerträge beträchtlich steigern lassen. Das galt besonders für den Weizen und aus diesem Grunde konnte er eine Vormachtstellung als das wichtigste Brotgetreide der Welt einnehmen. Neben dem Weizen gibt es im Getreideanbau noch weitere Arten, die angebaut werden. Bereits erwähnt ist Roggen, doch auch Hafer, Gerste und Mais werden angebaut. Darüber hinaus Buchweizen, Dinkel und Hirse sowie die alten Arten Einkorn und Emmer. Und schließlich nicht zu vergessen der Reis, der im Getreideanbau eine wichtige Rolle spielt, da Reis das Grundnahrungsmittel eines Großteils der Weltbevölkerung darstellt. Doch zum Brotbacken eignet sich Reis nicht, denn zwar kann man aus Reiskörnern Grieß oder Stärke herstellen, doch für backfähiges Mehl ist er nicht geeignet. Hierfür ist Weizen noch immer der wichtigste Lieferant. Auch Mais spielt im Getreideanbau eine zunehmend wichtigere Rolle, da dieser als Tierfutter von Bedeutung ist und auch zur Energiegewinnung.<br />
Bild: Olaf Wandruschka &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Was versteht man unter ökologischer Landwirtschaft?</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 11:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landwirt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologische Landwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter ökologischer Landwirtschaft versteht man den organisch-biologischen Landbau in einem mehr oder weniger geschlossenen Ökosystem. Dabei ist es das Ziel, die landwirtschaftliche Produktion mit einem möglichst geringen Verbrauch an nicht erneuerbaren Hilfsquellen zu betreiben. Damit ist die Gesamtheit aller natürlichen Rohstoffe gemeint, aber auch Hilfs- und Produktionsmittel, die die wirtschaftliche Tätigkeit des Menschen erleichtern. Umweltschonend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter ökologischer Landwirtschaft versteht man den organisch-biologischen Landbau in einem mehr oder weniger geschlossenen Ökosystem. Dabei ist es das Ziel, die landwirtschaftliche Produktion mit einem möglichst geringen Verbrauch an nicht erneuerbaren Hilfsquellen zu betreiben. Damit ist die Gesamtheit aller natürlichen Rohstoffe gemeint, aber auch Hilfs- und Produktionsmittel, die die wirtschaftliche Tätigkeit des Menschen erleichtern.</strong><span id="more-14"></span></p>
<h2>Umweltschonend</h2>
<p>Ein Betrieb, der ökologische Landwirtschaft betreibt, orientiert sich an einem Leitbild, dem ein möglichst geschlossener Nährstoffkreislauf zugrunde liegt. Das bedeutet, die Erträge und Aufwendungen, die sich aus dem Ackerbau und der Viehhaltung ergeben, bilden ein System, das gekoppelt ist. So werden die Tiere vornehmlich mit hofeigenen Futtermitteln gefüttert und die pflanzlichen Abfälle sowie auch der tierische Dung werden frisch oder kompostiert auf die Ackerflächen zurück gebracht, von denen sie ja ursprünglich stammten. Nur begrenzt werden betriebsfremde Futtermittel verfüttert. Um die Ressourcen zu schonen, wird bei der Tierhaltung darauf geachtet, dass beispielsweise nicht mehr als zwei Milchkühe pro Hektar gehalten werden. Auch auf künstliche Düngemittel wird verzichtet. Um auch in einer Acker und Gemüsekultur möglichst viele Pflanzen- und Tierarten zu erhalten, ist es empfehlenswert, mehrere Pflanzenarten nacheinander auf einem Feld anzubauen. Über Hülsenfrüchte oder Leguminosen wird der Stickstoff in den Boden gebracht. Dieser ist notwendig für das Pflanzenwachstum. Synthetische Mineraldünger oder Pestizide zur Vernichtung von Unkraut sind nicht erlaubt bei der ökologischen Landwirtschaft.</p>
<h2>Für mehr Lebensqualität</h2>
<p>Die ökologische Landwirtschaft nutzt also die Stoffkreisläufe der Natur. Sie wird des Weiteren durch eine integrierte Schädlingsbekämpfung gekennzeichnet sowie durch weniger verschwenderische Methoden der Bewässerung. Neben den bereits erwähnten organischen Düngemitteln nutzt sie auch neue Anwendungsformen von Ernterückständen und Mulchdecken, wodurch das Land geschützt wird. Zu einer integrierten Schädlingskontrolle gehört der Einsatz verschiedener natürlicher Einschränkungen und nicht mehr die simple Ausrottung der vermeintlichen Schädlinge. Eine ökologische Bodennutzung kommt mit einem Minimum an Eingriffen aus und zeichnet sich darüber hinaus durch Energiebewusstsein aus. So werden beispielsweise Ernterückstände und Stoppeln auf dem Boden belassen und auf diese Weise werden Nährstoffe darin bewahrt und auch drohender Erosion vorgebeugt. Durch Zwischenfruchtanbau und Fruchtwechsel wird das Gleichgewicht des Bodens erhalten und diese reduzieren zudem auch die Schädlinge. Eine Gründecke unterhalb von Pflanzen, die in Reihen angeordnet sind, verhindert ebenfalls Verdunstung und Erosion, was in der Folge auch wassersparend ist. Ein weiterer Aspekt ist die Fokussierung auf Nutzpflanzen, die an die Böden angepasst sind. Sie bieten auch für Länder der Dritten Welt neue Möglichkeiten der ökologischen Landwirtschaft. Ein Teilbereich der ökologischen Landwirtschaft ist die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise. Sie wurde 1924 von Dr. Rudolf Steiner begründet und beruht auf einem komplexen und sehr umfassenden Konzept, dem natur- und geisteswissenschaftliche Aspekte zugrunde liegen. Hier finden sich beispielsweise auch selbst hergestellte wachstumsanregende und stärkende homöopathische Düngemittel und auch die Feld- und Gartenarbeit wird an dem Rhythmus kosmischer Konstellationen ausgerichtet. Eine bekannte Marke aus diesem Bereich ist unter dem Namen „Demeter“ im Handel erhältlich. Immer mehr Flächen in Deutschland werden für alternative und ökologische Landwirtschaft umgewandelt. Eine Umstellung von konventioneller zu ökologischer Landwirtschaft ist in den meisten Fällen möglich, dauert aber einige Jahre.<br />
Image: Thaut Images &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Landwirtschaft in Deutschland</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 11:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landwirt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon früh gab es Landwirtschaft in Deutschland. Es wurden Ackerbau und Viehzucht betrieben, doch meist nur zur Selbstversorgung. Noch um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert ernährten die Erzeugnisse eines Landwirtes lediglich vier weitere Personen. Fünfzig Jahre später waren es bereits zehn Personen und im Jahre 2004 lag die Zahl bei 143. Man kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon früh gab es Landwirtschaft in Deutschland. Es wurden Ackerbau und Viehzucht betrieben, doch meist nur zur Selbstversorgung. Noch um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert ernährten die Erzeugnisse eines Landwirtes lediglich vier weitere Personen. Fünfzig Jahre später waren es bereits zehn Personen und im Jahre 2004 lag die Zahl bei 143. Man kann also durchaus von einer bemerkenswerten Produktionssteigerung sprechen. Wenngleich Deutschland trotzdem viele Agrar- und Ernährungsgüter weiterhin importieren musste. </strong><span id="more-9"></span></p>
<h2>Agrarland Deutschland</h2>
<p>Knapp 380.000 landwirtschaftliche Betriebe gab es in Deutschland im Jahre 2007. Die Landwirtschaft in Deutschland bot insgesamt rund 1,25 Millionen Menschen eine Haupt- oder Nebenbeschäftigung, die insgesamt zirka 17 Millionen Hektar Boden landwirtschaftlich nutzten, was fast der Hälfte der gesamten Fläche Deutschlands entspricht. Knapp 12 Millionen Hektar wurden für die Pflanzenproduktion genutzt und fünf Millionen Hektar bestanden aus Dauergrünland. Zahlen aus dem Jahr 2009 belegen, dass mit 6,5 Millionen Hektar vornehmlich Getreide angebaut wird. Weitere 2,1 Millionen Hektar nimmt der Mais für sich in Anspruch, gefolgt von Raps mit 1,5 Millionen Hektar und Zuckerrüben mit 0,4 Millionen Hektar. Zur Landwirtschaft gehören auch die Forstwirtschaft und die Fischerei. Gemeinsam erzielten diese einen Produktionswert von 45 Milliarden Euro im Jahre 2005. Um die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu garantieren, müssen auch die Preise stabil gehalten werden, weshalb sich die Landwirte bei steigenden Produktionskosten dazu gezwungen sehen, ihre Produktion immer mehr zu steigern und intensivierte Landwirtschaft zu betreiben. Von Seiten der Politik gibt es deshalb die Vorgabe, mit den natürlichen Ressourcen schonend umzugehen.</p>
<h2>Landwirtschaft im Umbruch</h2>
<p>Doch seit Mitte der 1950er Jahre gibt es bei der Landwirtschaft in Deutschland große Umwälzungsprozesse, die immer größere landwirtschaftliche Betriebe hervorbringen. Der Preisdruck steigt und damit auch der Druck auf die Bauern. Viele mussten ihre Betriebe entweder aufgeben oder erweitern. Tatsächlich gab es bei der Landwirtschaft in Deutschland im Durchschnitt eine Produktivitätssteigerung von zwei Prozent pro Jahr. Und die Arbeitsproduktivität wurde durch den technischen Fortschritt und immer leistungsfähigere Maschinen stark erhöht. Gleichzeitig nahm die Bevölkerungszahl weniger stark zu als zuvor und die Nachfrage nach Nahrungsmitteln stagnierte. Zusammen mit weiteren Faktoren wurde der Druck also immer größer und die weltweite Krise erreichte auch die Landwirtschaft in Deutschland. Es besteht ein Überschuss an Nahrungsmitteln auf dem Weltmarkt und Pflanzen wie Mais oder Raps, die ehemals der Nahrungsmittelherstellung dienten, werden nun als Energiepflanzen angebaut, was eine Verschärfung der einseitigen Nutzung des Bodens mit sich bringt. Umweltfaktoren werden in der Politik heiß diskutiert, denn eine intensivierte Nutzung bringt auch eine Belastung für Boden, Luft und Wasser mit sich. Die Gefahr von Bodenerosion sowie das Vorkommen von Pflanzenschutzmitteln im Grundwasser sind nur einige Aspekte dieses komplexen Themenbereichs. Äußerst umstritten sind auch die Betriebe, die Massentierhaltung betreiben. Auch diese bringen zahlreiche Folgen für Mensch und Umwelt mit sich, die noch nicht klar abzusehen sind. Darüber hinaus sind sie auch hinsichtlich des Tierschutzes höchst umstritten. Ein Trend zu nachhaltiger Landwirtschaft in Deutschland ist seit einigen Jahren spürbar, die Zahl der Betriebe, die ökologische Landwirtschaft betreiben, steigt und auch die Nachfrage nach auf diese Weise erzeugten Lebensmitteln nimmt angesichts diverser Lebensmittel-Skandale ebenfalls spürbar zu.<br />
Bild stammt von: Valcho &#8211; Fotolia</p>
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